Walldrafter · WandzeichnerDas 3D-Planungstool für Betonblocksteine
Wandzeichner: das 3D-Planungstool für Betonblocksteine
Lage:
Steinformate
Ein Finger scrollt · zwei Finger drehen
Walldrafter · Wandzeichner – Kurzanleitung
Die Oberfläche ist auf Deutsch verfasst. Über das Sprachmenü oben links übersetzt Google die Texte. In einer anderen Sprache können dabei sinnfreie Bezeichnungen entstehen. Verbindlich bleiben die deutschen Begriffe.
0. Steine
Das System unterscheidet nicht zwischen Nuppel- und glatten Steinen. Dadurch bleibt die Berechnung deutlich schneller.
1. Projekt einrichten
Projektbezeichnung oben eintragen – erscheint als Stempel in der Zeichnung.
Szenario wählen: gerade Wand, 90°-Ecke (L), U-, F-, E-, H-Form, Kreuz oder U mit seitlichen Stützen. Rückwand bis 66 m.
Steinsystem wählen (60er / 80er Betonblock oder Multibloc) – alle Maße folgen dem Raster.
Steinformate optional per Haken einschränken. Ohne Haken rechnet das System wie bisher.
Längen und Boxbreiten über die Auswahllisten einstellen (nur Rastermaße).
Wandhöhe in ganzen Lagen wählen.
Berechnen klicken – Stückliste, Grundriss und 3D-Ansicht aktualisieren sich.
2. 3D-Ansicht
Drehen/Zoomen: Ziehen bzw. Mausrad. Auf dem Handy scrollt ein Finger die Seite weiter (bis zum Angebot); mit zwei Fingern drehen und zoomen.
Lagenfilter oben links: eine Lage oder alle anzeigen. Das Setzen folgt diesem Filter.
Der Hinweis neben dem Filter nennt die Ziel-Lage, sobald ein Geist-Stein sichtbar ist.
2a. Steine setzen, tauschen, hinzudichten
Linksklick auf einen Stein (rot markiert): Stein löschen. Die Steinmitte und die Oberseite sind dafür da – nicht die schmalen Stirnenden.
Geist-Stein: zeigt, welcher Stein gesetzt würde. Grün = gleiche, bereits genutzte Lage. Orange = Sie eröffnen bewusst eine neue Lage darüber. Setzen immer mit Rechtsklick (nicht mit links).
Unterstrich (Basislinie): am Fuß des Geist-Steins, mit Endstrichen. Damit schieben Sie den neuen Stein sichtbar an einen vorhandenen Stirnstein an – wie an einer verlängerten Sockellinie.
Anschieben: Zeiger an das Stirnende eines Steins. Der Unterstrich läuft gegen den Nachbarn; Rechtsklick setzt den Stein in derselben Lage (Lücke füllen oder Wand verlängern).
Raster / Einhaken: Beim Verschieben des Geist-Steins rastet die Position im Rastermaß ein (60er: 60 cm, 80er: 80 cm). Die kleinen Marken an der Basislinie sind die Einhakpunkte. 90er/150er rasten auf dem gemeinsamen Teiler (30 cm) ein, damit die Fuge passt.
Neue Lage: Zeiger über die Wandkrone (eine Lage höher in der Luft) – oranger Geist, Hinweis „Neue Lage n öffnen“. Oder Shift-Klick auf den Stein (Kopie eine Lage höher). Ohne diesen orangen Hinweis entsteht keine neue Ebene.
Steine lassen sich nur auf sichtbaren / bereits genutzten Lagen setzen. Rechtsklick neben die Wand setzt auf der obersten vorhandenen Lage, nicht still darüber.
Strg- oder Alt-Klick: Formate tauschen – z. B. 2×120 → 1×240 (Modul 2 → Modul 4) oder einen langen Stein in passende kürzere teilen.
Handedits bleiben beim erneuten Berechnen erhalten und werden bei Szenario- oder Steinsystemwechsel zurückgesetzt. Die Stückliste zählt mit.
3. Grundriss (Ebene 0)
Zeigt die Wandstreifen mit Maßketten und den Stoßfugen der gewählten Lage (Module erkennbar).
Zwei Lagen stehen untereinander in voller Breite (Querformat). U-, F- und E-Form: die lange Rückwand läuft von links nach rechts, damit die Maßketten lesbar bleiben.
Vergrößern öffnet den Vollbild-Grundriss.
F-Form: wie ein U, dem eine Stirnseite fehlt – Rückwand, Kopf-Ecke und eine angeschlossene Mittelwand als T-Stoß (Kreuzfugen wie bei der E: T-Zone liegt auf dem Raster). Die Mittelwand lässt sich im Plan auf die farbigen Einhakpunkte ziehen.
U mit seitlichen Stützen: Stützen stehen außen an Rückwand und Seitenwänden. Eine Stütze ist ein Stein quer (120 oder 180 cm, im 80er-System 160 oder 240 cm) und läuft in jeder Lage bis oben. In der ersten Lage sitzt der Abzweig in der Mitte eines 180ers (80er: 240er). Rasterabstand ist die virtuelle Wandbreite aus der Statik, zum Beispiel alle 3,60 m. „Alle im Raster“ setzt so viele Stützen, wie an die Wand passen. Die erste liegt frühestens etwa 6 m von der Ecke. Ziehen im Plan auf die farbigen Punkte.
E-Form: Mittelwände lassen sich im Plan ziehen. Die Einhakpunkte zeigen gültige Positionen: grün = sauberer Verband, gelb = nur mit kleinstem Stein, rot = unlösbar. Ab 2 Boxen im 60er-System erlaubt der Rechner ggf. Kreuzfugen als letzten Ausweg – ein manuelles Verschieben der Wand im Plan/Aufriss kann oft einen saubereren Verband ermöglichen. Im 80er-System können Kreuzfugen bei E-Formen nur durch 240er Steine sicher vermieden werden. Kleine Boxen: Wird der Wandabzweig zur Kreuzfuge (unter 3 m fast immer), Plan mit Vergrößern aufmachen, die betroffene Wand im Raster auf einen grünen Punkt schieben und danach im 3D-Editor die zu groß gewordene Boxbreite wieder korrigieren.
4. Stückliste / Angebot
Bei der geraden Wand multipliziert das Feld Anzahl die Stückliste für gleiche Wände.
Manuelle Edits in 3D bleiben beim Neuberechnen erhalten und werden bei Szenario-/Rasterwechsel zurückgesetzt. Siehe Abschnitt 2a.
Unter der Stückliste: Angebot anfordern (lizenziert und unlizenziert). Pflicht: Liefer-PLZ und Lieferort. Angemeldete Nutzer können die Werte aus den Kontodaten übernehmen. Die Anfrage geht per E-Mail an den Vertrieb.
Die Berechnung kann Fehler enthalten. Die letzte Kontrolle der Formate und Stückzahlen liegt beim Anwender, vor der Bestellung und vor dem Krantermin. Für Mehrkosten einer zweiten Anfahrt besteht keine Haftung, außer bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Der Haken an der Anfrage hält das fest.
Die ersten Projekte sind kostenlos. Sobald das Freikontingent zur Neige geht, erscheint der Hinweis zum Lizenzkauf.
Multibloc-System: glatte Steine 60×60, Längen Modul 1–4 (60/120/180/240 cm) mit Löchern alle 60 cm (erstes Loch 30 cm vom Stirnende). Stückliste zählt Steine plus volle Rohre (je zwei übereinanderliegende Löcher) und halbe Rohre (Starter darunter). Ohne Rohr in der nächsten Lage auch kein halbes Rohr. Ecken: ein gemeinsames Rohr, nicht doppelt.
Walldrafter · Wandzeichner – Quick Guide
The interface is written in German. The language menu at the top left uses Google to translate it. In another language, labels can come out meaningless. The German terms remain the ones that count.
0. Blocks
The system does not distinguish between interlocking (nub) blocks and smooth blocks. That keeps the calculation much faster.
1. Set up the project
Enter the project name at the top – it appears as a stamp in the drawing.
Choose a scenario: straight wall, 90° corner (L), U, F, E, H shape, cross, or U with side buttresses. Back wall up to 66 m.
Choose the block system (60 / 80 concrete block or Multibloc) – all dimensions follow the raster.
Optionally tick the block formats to use. With no ticks, calculation stays as before.
Set lengths and bay widths via the dropdowns (raster multiples only).
Select the wall height in whole layers.
Click Berechnen – the piece list, plan and 3D view update.
2. 3D view
Orbit/zoom: drag or use the mouse wheel. On a phone, one finger scrolls the page; two fingers orbit and zoom.
Layer filter top left: show one layer or all. Placement follows this filter.
The hint next to the filter names the target layer whenever a ghost block is shown.
2a. Place, swap and densify blocks
Left-click a block (highlighted red): delete it. Use the middle or top face – not the thin ends.
Ghost block: shows what would be placed. Green = same already-used layer. Amber = you are deliberately opening a new layer above. Always place with a right-click (not left).
Underscore (baseline): at the foot of the ghost, with end ticks. Use it to butt the new block visibly against an existing end – like an extended plinth line.
Butt against a neighbour: point at a block’s end face. The baseline runs into the neighbour; right-click places on the same layer (fill a gap or lengthen the wall).
Raster snap: while moving the ghost, it hooks onto the grid (60 cm or 80 cm). Marks on the baseline are the snap points. 90/150 blocks snap to the common divisor (30 cm) so joints stay flush.
New layer: point above the wall crown (one layer up in the air) – amber ghost and the hint “Neue Lage n öffnen”. Or Shift-click the block (copy one layer up). No new layer is created without that amber hint.
Blocks can only be added on visible / already used layers. Right-click beside the wall places on the top used layer, not silently above it.
Ctrl or Alt click: swap formats – e.g. 2×120 → 1×240 (module 2 → module 4) or split a long block into matching shorter ones.
Manual edits survive recalculation and are reset when the scenario or block system changes. The piece list updates with them.
3. Plan view (level 0)
Shows the wall strips with dimension chains and the joint lines of the selected layer (modules visible).
Two layers are stacked one below the other at full width (landscape). U, F and E: the long back wall runs left to right so dimension chains stay readable.
Vergrößern opens the full-screen plan.
F-shape: like a U missing one end – spine, head corner and a T-branch (cross-joints handled like the E: T-zone on the raster). Drag the middle wall onto the coloured snap points.
U with side buttresses: buttresses stand outside the back wall and the side walls. Each is one crosswise block and runs up every course. In the first course the branch sits in the middle of a 180 block (240 in the 80 system). Raster spacing is the virtual wall width from the structural calculation, for example every 3.60 m. “All on the grid” places as many buttresses as fit. The first one is at least about 6 m from a corner. Drag them in the plan onto the coloured points.
E-shape: middle walls can be dragged in the plan. Snap points show valid positions: green = clean bond, yellow = only with the smallest block, red = unsolvable. With 2 or more boxes in the 60s system, the calculator may allow cross-joints as a last resort – manually moving the wall in plan/elevation can often produce a cleaner bond. In the 80s system, E-shape cross-joints can only be avoided reliably by using 240 mm blocks. Small boxes: If the branch becomes a cross-joint (almost always under 3 m), enlarge the plan with Vergrößern, shift the affected wall on the grid onto a green snap point, then correct the box that became too wide in the 3D editor.
4. Piece list / quote
For a straight wall, the Anzahl field multiplies the piece list for identical walls.
Manual edits in 3D survive recalculation and are reset on scenario or raster change. See section 2a.
Below the piece list: Angebot anfordern (licensed and unlicensed). Required: delivery postcode and town. Logged-in users can fill these from their account. The request is emailed to sales.
The calculation can be wrong. The user makes the final check of formats and counts, before ordering and before the crane is booked. No liability for the cost of a second delivery trip, except in cases of intent or gross negligence. The tick on the request records that.
Multibloc: smooth 60×60 blocks, Module 1–4 (60/120/180/240 cm) with holes every 60 cm (first hole 30 cm from the end). Take-off: volle Rohre for each stacked pair of holes, halbe Rohre only as starters beneath. No tube in the next layer means no half tube below. Corners share one tube.